Kleineres USA FOTO

17.10.2018, 19:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Europa und Amerika - Das Ende des Westens, wie wir ihn kennen. Mit Timothy Snyder (Keynote), Karolina Wigura und Christoph von Marschall

Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastr. 12-16, 10785 Berlin

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

 

Das Deutsche Polen-Institut und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius laden ein zur Podiumsdiskussion Europa und Amerika - Das Ende des Westens, wie wir ihn kennen.

 

Anmeldung ist erforderlich: info@dpi-da.de oder per Telefon: 06151-42020

Anmeldungen werden bis zum 10. Oktober 2018 erbeten. Begrenztes Platzangebot.

Keynote: „Der Aufstieg des modernen Autoritarismus in Europa und Amerika“
Prof. Dr. Timothy Snyder, Levin Professor of History, Yale University

Podiumsdiskussion

Dr. Karolina Wigura, Vorstandsmitglied, Stiftung „Kultura Liberalna“
Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent, „Der Tagesspiegel“
Prof. Dr. Timothy Snyder
Moderation: Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur „Osteuropa“

Die liberale Demokratie befindet sich in Europa wie in den USA in der Defensive. Nach dem Völker- frühling 1989 und dem Zusammenbruch des kommunistischen Blocks hätte kaum jemand für möglich gehalten, dass ein Vierteljahrhundert  später die Verfechter der freiheitlichen Demokratien unter Zugzwang stehen würden. 


Die Protagonisten des illiberalen Staats und einer autoritären Ordnung sehen sich durch die Folgen der Globalisierung gestärkt. Von den weiteren Entwicklungen in den USA und in Europa, insbesondere auch in Deutschland und in Polen, hängt die Zukunft der offenen Gesellschaften und der freiheitlichen Ordnungen im gesamten politisch verstandenen Westen entscheidend ab.