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  • 31.05.2022, 18:30 Uhr – Literatur

    Isaac Bashevis Singer: Eine Kindheit in Warschau. Lesung mit Stephan Schäfer

    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt

    Veranstalter: SALONik Deutsch-Polnischer Kulturverein e.V.

     

    Im Haus Nr. 10 in der Krochmalna, einer Straße im Warschauer Judenviertel, verbringt Isaac B. Singer (1904-91) den größten Teil seiner Kindheit. In der Erinnerung an diese Zeit werden Menschen und Dinge lebendig, die auch in den Werken des späteren Literatur-Nobelpreisträgers wiederkehren: sein Vater, der Rabbi, Richter und geistliches Oberhaupt in einer Person war, die praktisch denkende Mutter, der „abtrünnige“ Bruder Joshua, dessen fortschrittliche Ansichten großen Einfluss auf den kleinen Isaac ausübten, jüdische Händler, eine alte Waschfrau, die Freunde, mit denen er leidenschaftlich Geschichten erfand. Aber auch von Schwierigkeiten, Elend und Armut ist die Rede.

     

    Lesung mit Stephan Schäfer

    Eintritt frei!

  • 7.06.2022, 15:30 — 21:00 Uhr

    Tagung: Rund um den “Ort des Erinnerns und der Begegnung mit Polen”

    Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48 14193 Berlin

    Workshop ab 15:30 Uhr und Debatte ab 18 Uhr

    Anmeldung: https://www.deutsches-polen-institut.de/anmeldeformulare/tagung

    in der Reihe: “Impulse. Gespräche zur deutsch-polnischen Erinnerungskultur”

    Wie steht es um den "Ort des Erinnerns und der Begegnung mit Polen"? Informieren Sie sich über die aktuellen Entwicklungen, tauschen Sie sich untereinander aus, vernetzen Sie sich. Wir wollen am Nachmittag bei einem Workshop in thematischen Arbeitsgruppen tagen und am Abend zu einer Debatte zusammenkommen.

  • 7.06.2022, 20:15 Uhr – Literatur

    The Perfect Afternoon / Doskonałe popołudnie. Filmaufführung als Vorstellung des Jahrbuchs Polen 2022 "Widersprüche"

    programmkino rex, Grafenstr. 20, Darmstadt

    Veranstalter: Deutsches Polen-Institut in Zusammenarbeit mit programmkino rex

    Ist Polen nicht ein einziger Widerspruch? Ob es um Zugehörigkeit zu Europa, das Verhältnis zur Rechtsstaatlichkeit, um Frauenrechte, Migration oder die Rolle der Kirche geht - die Signale, die das Land aussendet, könnten kaum widersprüchlicher sein. Ausführlich mit dem Thema beschäftigt sich das aktuelle Jahrbuch Polen. Ein perfekter Kinobeitrag zum Thema ist der "perfekte Nachmittag" u.a. mit Jerzy Stuhr, Michal Czarnecki und Magdalena Poplawska.

  • 28.06.2022, 18:00 Uhr – Literatur

    Joanna Bator und Artur Becker: Polen und Europa. Eine Entfremdung

    OpernTurm, Russell Reynolds, Bockenheimer Landstraße 2-4, Frankfurt, 19. Stock

    Veranstalter: Im Rahmen openbooks-frankfurt, in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut und Russell Reynolds Associates Inc

    Moderation: Andrzej Kaluza
    Lesung: Birgitta Assheuer
    Polen erlebt seit Jahren einen politischen Wandel. Bestimmten liberale Ideen Politik und Gesellschaft nach dem Umbruch von 1989, kam 2015 eine populistische Gruppierung an die Macht, die einerseits das bisherige prowestliche Entwicklungsmodell in Frage stellt, auf der anderen Seite die nationale Gemeinschaft und einheimische Lösungen beschwört. Freiheitliche und emanzipatorische Bewegungen werden seither gezielt eingedämmt und als Ausdruck einer europäischen, ergo kosmopolitischen und atheistischen Kultur geschmäht. Stattdessen macht nun „Polen first“ die Runde – mit allen Konsequenzen für Kunst, Medien, Politik und Rechtsstaatlichkeit.

    Eintritt 12/6 Euro

  • 29.06.2022, 20:00 Uhr – Literatur

    Dunkel, fast Nacht. Literarischer Abend mit der polnischen Autorin Joanna Bator

    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt, Karl-Dedecius-Saal

    Veranstalter: Deutsches Polen-Institut

    Eine Stadt ist in Aufruhr. Drei Kinder sind verschwunden. Die erfolglosen Ermittlungen befeuern die Gerüchte. Verdächtigungen und Schuldzuweisungen greifen um sich. Gehetzt wird gegen die »Katzenfresser«, die Zigeuner. Im Radio und im Internet lodert die Sprache des Hasses. Als Alicja Tabor in die Stadt ihrer Kindheit zurückkehrt, um als Journalistin Nachforschungen über die rätselhaften Entführungen anzustellen, ereignen sich unerklärliche Dinge, die Atmosphäre ist unheimlich. Joanna Bator schildert, wie Stimmungen kippen können, wie latente Ängste und Traumata sich in jähe Ausbrüche von Wahnsinn verwandeln.

    Ein Roman über die Brüchigkeit einer Gesellschaft, die ihre gemeinsame Sprache verloren hat.