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  • 13.06. – 16.08.2024Film / Ausstellung

    Ausstellung im Deutschen Polen-Institut. Ikonen der polnischen Architektur Moderne in Polen und Europa in Plakaten von Rafał Stefanowski

    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt

    Veranstalter: Eine Ausstellung im Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf, der Dydo Poster Gallery und dem programmkino rex.

    Ausstellung im Deutschen Polen-Institut / Residenzschloss Darmstadt / 13. Juni - 16. August 2024
    Mo-Do 10-16 Uhr / Fr 10-13 Uhr

    Die Ausstellung zeigt 25 Objekte, die zu den Ikonen der polnischen Architektur gehören. Darunter sind Arbeiten u.a. von international gefeierten Architekten, etwa Daniel Libeskind und Helmut Jahn, aber auch von renommierten polnischen Büros wie Medusa Group, Kwadrat, Kurylowicz & Associates. Dazu kommen einige Klassiker der 1930er Jahre wie Bohdan Lachert und Józef Szanajca. Neben polnischen „Ikonen“ zeigt Stefanowski auch einige internationale Objekte, etwa das Operhaus in Oslo, die Elbphilharmonie in Hamburg, das Jüdische Museum in Berlin und – wie könnte es in Darmstadt anders sein – Olbrichts Hochzeitsturm!

    Bilder der Ausstellungseröffnung,   Donnerstag, 13. Juni, 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers

    Das Deutsche Polen-Institut widmet in diesem Jahr sein Jahrbuch Polen dem Thema „Polen Modern“. Die Redaktion hat den Warschauer Grafiker und Architekten Rafał Stefanowski gebeten, markante Beispiele polnischer Architektur der historischen Moderne und der Gegenwart nach 2000 in seiner typisch minimalistischen Form anzufertigen.

    Rafał Stefanowski – Architekt, Grafikdesigner und Absolvent der Fakultät für Architektur an der Schlesischen Technischen Universität in Gliwice (Gleiwitz). Seit 20 Jahren ist er beruflich mit Warschau verbunden, wo er mit den besten polnischen Architekturbüros zusammenarbeitet. Vor einigen Jahren hat er eine Serie von minimalistischen Plakaten zu architektonischen Themen gestaltet, die seitdem fortgesetzt wird und bereits mehr als 50 Objekte umfasst. Sein Leben bringt er in Einklang mit seiner Familie und seiner anderen großen Leidenschaft – dem Klettern.
    www.rafal-stefanowski.com
    www.deutsches-polen-institut.de

  • 3. – 8.09.2024Tagung

    Sommerakademie 2024. Deutsch-polnische Erinnerungskulturen: interdisziplinäre Sommerakademie des Deutschen Polen-Instituts

    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt

    Veranstalter: Deutsches Polen-Institut

    Das Deutsche Polen-Institut (DPI) lädt ein zur internationalen und interdisziplinären Sommerakademie nach Darmstadt. Die Sommerakademie zum Thema deutsch-polnischer Erinnerungskulturen soll Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, ihre aktuellen Forschungsprojekte (Abschlussarbeiten, Dissertationen, Post-Doc-Forschung) vorzustellen, sie miteinander und mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten zu diskutieren, sich zu vernetzen und die Bestände der Bibliothek und des Archivs des Instituts zu nutzen.

    Gefördert durch: Sanddorf-Stiftung Regensburg und DPWS (angefragt)

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen! (Bewerbungschluss ist der 25. Juni 2024.)

    Hier geht es zur Bewerbung

     zum Programm

  • 15.09.2024, 18:00 Uhr – Musik

    Karolina Trybała & Mame Tate - Jüdische Tangos und Chansons aus Lemberg, Warschau, Berlin und Paris

    Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstraße 42, 64285 Darmstadt

    Karolina Trybała singt nicht nur, sie sammelt Lieder und Geschichten, übersetzt, vermittelt zwischen den Kulturen und gibt Konzerte sowie Gesangsworkshops. Mit besonderer Leidenschaft widmet sie sich seit vielen Jahren der Musik der 1920er-Jahre aus Galizien. Im Rahmen ihrer Recherchen ist das jiddische Gesangsbuch „TATE-MAME“ entstanden.

    In diesem Programm werden jüdische Klassiker und Tangos der Zwischenkriegszeit präsentiert, die in Lemberg und Warschau Furore machten. Karolina Trybała bezaubert auf Jiddisch, Polnisch, Französisch und Hebräisch. Ihr facettenreicher Gesang wird von Alexander Bersutsky auf der Geige und Mateusz Tadeusz Dudek auf dem Akkordeon begleitet.

    Datum: 15.09. (Sonntag) um 18.00 Uhr
    Ort: Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstraße 42

  • 17.09.2024, 18:00 Uhr – Ausstellung

    Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern Ausstellung im Deutschen Polen-Institut

    Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt

    Veranstalter: Deutsches Polen-Institut in Zusammenarbeit mit dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V.

    Ausstellungseröffnung: 17. September, 18 Uhr, Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss Darmstadt

    Begrüßung: Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut

    Grußworte: Hanno Benz, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Klaus Müller, Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
    Vortrag: Dr. Holger Politt (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

    Ausstellung im Deutschen Polen-Institut / Residenzschloss Darmstadt /17. September – 30. November 2024
    Mo-Do 10-16 / Fr 10-13 Uhr

    Aus der Shoa wurden in Polen von annähernd einer Million jüdischer Kinder etwa 5.000 gerettet. Viele von ihnen fanden Schutz in polnischen Familien. Diese Polinnen und Polen, die sich eines jüdischen Kindes annahmen, übernahmen später oft auch die Rolle der Eltern. Vielfach hielten sie die Adoption geheim, einige enthüllten die Wahrheit vor ihrem Tod, andere nahmen sie mit ins Grab. Die Heldinnen und Helden der Ausstellung, die in fremden Häusern erzogen wurden, die sie für ihre eigenen gehalten hatten, mussten sich mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Ihre Identität musste die verlorene Familie mit der neu erworbenen verbinden. Die Ausstellung erzählt die Geschicke von 15 Kindern, die zwischen 1939 und 1942 geboren wurden.

     in Zusammenarbeit mit dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V.