Herausgeber
Deutsches Polen-Institut, Darmstadt
Verlag
Harrassowitz Verlag Wiesbaden
Erscheinungsdatum
01.04.2026
Seiten
227
Band
37
Anzahl Bände gesamt
37
Redaktion
Andrzej Kaluza, Saskia Metan, Julia Röttjer
Copyright
Otto Harrassowitz GmbH & Co. KG, Wiesbaden 2025
Preis
19,80
Abo Preis
18,00
Verfügbarkeit
lieferbar
Bezugsquelle
verlag@harrassowitz.de
Jahrbuch Polen 2026
Romantik
Inhaltsverzeichnis
Einführung
An die Romantik glauben
Adam Mickiewicz: Romantik
Essays
Paweł Zarychta
Der polnische Freiheitsgeist und die Romantik
Magdalena Marszalek
Der romantische Aufstandsmythos der Polen
Anna Nasiłowska
Die Malerei von Jan Matejko und die polnische Literatur der Romantik
Wojciech Śmieja
Der romantische Held. Drei Affirmationen post mortem
Alfred Gall
Die polnische Romantik: Ein literaturhistorischer Rundgang mit transnationaler Blickrichtung
Marta Kopij-Weiß
Verflechtungen im Spannungsfeld zwischen der deutschen und polnischen Romantik
Klaudia Kudelska
Kunstszene: Neue Geister der Romantik
Michał R. Wiśniewski
Die Slawen 2.0
Joanna Lamparska
Leuchtende Düsternis. Über Burgen und Schlösser
Olga Drenda
Das Ende der Love Story? Romantikern keinen Glauben schenken
Literatur
Małgorzata Sikorska-Miszczuk
Die Nacht der Krähen
Stefan Grabiński
Szamotas Geliebte
Andrzej Kaluza
Geschichte der Zukunft (Historia przyszlosci)
Adam Boch
Geschichte der Zukunft
Katarzyna Ignatowicz
Mickiewicz´Prophezeihung
Jan Siwiń
Herzugtum
Anhang
Pressemitteilungen
Pressemitteilung zum Jahrbuch Polen 2026 Romantik
Das Erbe der Romantik ist immer noch für die polnische Politik und Gesellschaft prägend. Karl Dedecius, Übersetzer und Gründer des Deutschen Polen-Instituts, meinte: „Die Romantik ist für Polen das Lebenselixier. Sie leben mit ihren Dichtern und dem Wort, weil das Wort in Polen die einzige Materie war, die das polnische Volk zusammen gehalten hat. Was der Dichter geschrieben hat, das war Gesetz. Die Dichter sind in Krakau zusammen mit den Königen begraben worden, wo gibt es so etwas?“
Oft wird behauptet, dass man ohne den „romantischen Code“ der polnischen Literatur kaum die polnische Geschichte, Kultur und Politik von heute begreifen kann. Unlängst noch galten die Polen im „vernünftigen“ Westeuropa als „unverbesserliche Romantiker“, als hoch emotionale Menschen, die jenseits jeglicher Vernunft sich politische Ziele stecken, von denen man von vornherein weiß, dass sie scheitern müssen. Die polnische „Opferrolle“, ja eine ganze „Kultur des Scheiterns“ hat bis heute eine wichtige mobilisierende Kraft, wenn es um das Bild der eigenen Geschichte geht, das seinerseits Konsequenzen in der Erinnerungslandschaft und in der Gedenkpolitik hat.
Diese Ideen dem deutschen Publikum in Erinnerung zu rufen, ist die Aufgabe dieses Jahrbuchs, das vor allem versucht, die Ideen der Romantik in der modernen polnischen Gesellschaft zu identifizieren, zu analysieren und zu erklären.
Das Jahrbuch enthält u.a. Beiträge von Magdalena Marszałek, Paweł Zarychta, Wojciech Śmieja, Alfred Gall, Marta Kopij-Weiß, Anna Nasiłowska, Klaudia Kudelska, Michał R. Wiśniewski, Olga Drenda, Joanna Lamparska, Małgorzata Sikorska-Miszczuk und Stefan Grabiński. Das Tüpfelchen auf dem i sind drei Kurzgeschichten, die bei einem vom Breslauer Pan Tadeusz-Museum ausgelobten Wettbewerb zur Neuinterpretation des verschollenen SF-Romans von Adam Mickiewicz „Die Geschichte der Zukunft“ ausgezeichnet wurden. Die Weiterführungen des Romans trägt unverrückbar romantische Ideen mit sich, auch wenn sie die Epoche der Romantik, auch die der Jetzt-Zeit, längst überwunden haben …
Herausgeber
Deutsches Polen-Institut, Darmstadt
Verlag
Harrassowitz Verlag Wiesbaden
Erscheinungsdatum
01.04.2026
Seiten
227
Band
37
Anzahl Bände gesamt
37
Redaktion
Andrzej Kaluza, Saskia Metan, Julia Röttjer
Copyright
Otto Harrassowitz GmbH & Co. KG, Wiesbaden 2025
Preis
19,80
Abo Preis
18,00
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lieferbar
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verlag@harrassowitz.de