07.10.2026 | 18 Uhr
Zwischen zwei Zeitenwenden: Aktuelle Herausforderungen für die deutsch-polnischen Beziehungen im transatlantischen Kontext

Programm
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18:00 |
Begrüßung |
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Öffentliche Podiumsdiskussion mit |
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Rolf Nikel, Vizepräsident des Deutschen Polen-Instituts Dr. Jana Puglierin, Leiterin des European Council on Foreign Relations (ECFR) in Berlin Prof. Dr. Marci Shore, Osteuropahistorikerin an der Universität Toronto Konrad Szymański, ehem. Minister für EU-Angelegenheiten der Republik Polen und MdEP |
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20:00 |
Empfang |
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Die Veranstaltung wird deutsch-englisch-polnisch gedolmetscht. |
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Wir bitten um Anmeldung bis zum 2. Oktober 2026 über das Anmeldeformular |
Kontext
Zwischen zwei Zeitenwenden: Aktuelle Herausforderungen für die deutsch-polnischen Beziehungen im transatlantischen Kontext
Europa befindet sich gegenwärtig zwischen zwei Zeitenwenden. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die sicherheitspolitische Ordnung des Kontinents erschüttert und die Frage nach Europas Handlungsfähigkeit mit neuer Dringlichkeit gestellt. Zugleich wächst die Unsicherheit darüber, welche Rolle die Vereinigten Staaten künftig für die europäische Sicherheit, die NATO und die liberale internationale Ordnung spielen werden. Beide Entwicklungen betreffen Deutschland und Polen in besonderer Weise – als Nachbarn, Partner in der Europäischen Union und in der NATO.
Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen damit vor neuen Herausforderungen, aber auch vor neuen Möglichkeiten. Wie können Deutschland und Polen in einer Zeit geopolitischer Umbrüche enger zusammenarbeiten? Was erwarten die Vereinigten Staaten künftig von Europa – und welche Rolle können Deutschland und Polen dabei übernehmen? Was bedeutet transatlantische Partnerschaft, wenn amerikanische Garantien weniger selbstverständlich erscheinen? Und wie können Deutschland und Polen gemeinsam zu einem handlungsfähigen, geeinten Europa beitragen?
In unserer Diskussionsrunde möchten wir Perspektiven aus Deutschland, Polen und den Vereinigten Staaten zusammenführen. Die Panelist:innen werden sich den politischen, historischen und gesellschaftlichen Dimensionen dieser Umbrüche widmen und über nationale Grenzen hinweg diskutieren. Gemeinsam wollen wir fragen, wie deutsch-polnische Beziehungen in einer veränderten Weltordnung neu gedacht werden können – und welchen Beitrag sie zur Zukunft Europas leisten müssen.