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24.05.2024 , 19:00 Uhr – Ausstellung / Film

Feierliche Preisverleihung des Karl-Dedecius-Preises 2024 an Urszula Poprawska und Lothar Quinkenstein

Evangelische Stadtkirche Darmstadt, An der Stadtkirche 1, 64283 Darmstadt

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut in Zusammenarbeit mit Instytut Kultury Willa Decjusza, Europäisches Übersetzerkolleg Straelen, Karl-Dedecius-Stiftung und Ev. Stadtkirche Darmstadt.

Das Deutsche Polen-Institut lädt ein zur feierlichen Preisverleihung des Karl-Dedecius-Preises 2024 für deutsche und polnische Übersetzerinnen und Übersetzer an Urszula Poprawska und Lothar Quinkenstein am Freitag, 24. Mai, um 19 Uhr in der Stadtkirche Darmstadt.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, wir freuen uns auf Sie und Ihre Freunde!

Einladung als Pdf-Datei

Der Karl-Dedecius-Preis wird seit 2003  alle zwei Jahre verliehen. Seit 2022 ist die Sparkasse Darmstadt neuer Förderer des Preises.

Partner des neuen Preises sind das Europäische Übersetzer-Kollegium EÜK in Straelen, die Villa Decius in Krakau und die Karl Dedecius Stiftung in Frankfurt (Oder).

Urszula Poprawska arbeitet als freiberufl iche Übersetzerin in Krakau. Sie studierte Polnistik an der Katholischen Universität Lublin und arbeitete anschließend als Lektorin am Polnischen Sprachinstitut PAN in Krakau. Seit 2001 übersetzt sie deutschsprachige Literatur für führende polnische Verlage wie Państwowy Instytut Wydawniczy, Wydawnictwo Literackie, Wydawnictwo Czarne, Znak, Otwarte, WAM. In ihrer Bibliographie fi nden sich Werke bekannter deutschsprachiger Autoren - Daniel Kehlmann, Uwe Timm, Arthur Koestler und Friedrich Reck-Malleczen. Die Jury würdigte insbesondere die Übersetzungen von Katja Petrowskajas „Vielleicht Esther“ und „Das achte Leben (für Brilka)“ von Nino Haratischwili.

Lothar Quinkenstein ist Übersetzer, Schriftsteller, Lyriker und Literaturwissenschaftler. Er übersetzt Werke verschiedener Genres und Stilistik aus dem Polnischen ins Deutsche, u.a. mehrere Bücher der Nobelpreisträgerin von 2018, Olga Tokarczuk, sowie Werke von Henryk Grynberg, Ludwik Hirszfeld, Brygida Helbig-Mischewski. Besonders hervorzuheben sind hierbei die in Tandem-Übersetzung mit Lisa Palmes entstandenen Übersetzungen der „Jakobsbücher“ von Olga Tokarczuk, der „Geschichte eines Lebens“ von Ludwik Hirszfeld, und des historischen Romans „Die Puppe“ von Bolesław Prus.

Programm

Begrüßung

Karsten Gollnow, Evangelische Stadtkirche Darmstadt

Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Deutsches Polen-Institut

Grußworte
Iris Behr, Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Peter Lehr, Sparkasse Darmstadt
Konsulin Anita Mikołajczak, Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

Vorstellung der Preisträger Preisverleihung
Laudationes
Katja Petrowskaja, Autorin, Berlin

Daniel Kampa, Verleger, Zürich


Dank der Preisträger
Lesung mit den Preisträgern Manfred Mack
Musikalische Umrahmung, Kasia Bortnik (Vocal, Piano)
Umtrunk