Volksgruppe und Versöhnung

Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsdatum
2025
Seiten
312
ISBN
978-3-525-30352-8 ; 3-525-30352-1

Niklas Zimmermann

Volksgruppe und Versöhnung

Die Ackermann-Gemeinde als sudetendeutscher Verband und Akteur im deutsch-tschechischen Dialog (1946-2004)

Inhalt

Unsere Signatur:  WB Zimm/V

Covertext: 

Die Vertreibung aus der Tschechoslowakei war noch in vollem Gang, als rund 6o Sudetendeutsche in München bemerkenswerte Worte aussprachen. "Wir haben nicht nach den Sünden der anderen zu fragen, wir müssen die eigene Schuld bekennen", hieß es in ihrem "Vertriebenengelöbnis". Jenes gemeinsame Gebet im Januar 1946 war das Gründungsmoment der Ackermann-Cemeinde. Diese Organisation versteht sich aus einem sudetendeutschen und katholischen Selbstverständnis heraus als Impulsgeberin des Versohnungsgedankens in den deutsch-tschechischen Beziehungen. Tatsächlich ging sie in der Reflexion der Vorgeschichte der Vertreibung, in der Frage, ob die Vertriebenen in ihre alte Heimat zurückkehren sollten, und in der grenzüberschreitenden, "Osthilfe" schon vor 1989 voran. Alle diese Themen waren im sudetendeutschen Spektrum hart umkämpft. Die Studie erortert die Geschichte der Ackermann-Gemeinde insbesondere in ihren grenzüberschreitenden Bezügen.
Sie basiert auf umfangreichen Recherchen in deutschen und tschechischen Archiven- unter anderem in Akten der tschechoslowakischen Staatssicherheit.

Niklas Zimmermann ist Historiker und Journalist. Er studierte Zeitgeschichte, Osteuropastudien sowie Medien-und Kommunikationswissenschaften an der Universitàt Freiburg (Schweiz) und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universitàt Müinchen.

Mehr Informationen zu diesem Buch erfahren Sie: hier 

Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsdatum
2025
Seiten
312
ISBN
978-3-525-30352-8 ; 3-525-30352-1