Gedenkveranstaltung zum 87. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen
Gedenkort für Polen 1939 bis 1945 : Heinrich-von-Gagern-Straße, 10557 Berlin
Am Dienstag, den 1. September 2025, versammeln sich Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft im Zentrum Berlins, um gemeinsam an den 87. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen zu erinnern. Anlässlich des 87. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen laden das Deutsche Polen-Institut sowie die Stabsstelle Deutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu einer Reihe von Veranstaltungen in Berlin ein. Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft versammeln sich im Zentrum Berlins, um gemeinsam an die Opfer der Republik Polen während des Zweiten Weltkriegs zu erinnern.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms steht das Gedenken an die Opfer der Massaker von Piasnitz westlich von Danzig im Herbst 1939. Die dortigen Massenerschießungen gelten als eine der ersten systematischen Mordaktionen des nationalsozialistischen Deutschlands in Europa.
Programm
Beginn und musikalische Einstimmung durch das Quartett des Kammerorchesters Orkiestra Kameralna Progress mit Fragmenten aus dem Werk „Nigdy więcej wojny“ („Nie wieder Krieg“, Komponist: Maciej Zakrzewski, 2020)
Begrüßung durch Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts, sowie Robert Parzer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutsch-Polnischen Hauses
Reden von Vertreterinnen und Vertretern der Republik Polen, der Bundesregierung und des Berliner Senats
Musikalisches Intermezzo des Quartetts des Kammerorchesters Progress
Lesung von Zeitzeugenberichten über die Massenmorde im Wald von Piaśnica durch Schülerinnen und Schüler
Kranz- und Blumenniederlegung
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts“Zwischen Berlin und Warschau - 35 Jahre Nachbarschaft”. Gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin.