Wanderausstellung „Spurlos Verschwunden?“

Wanderausstellung „Spurlos Verschwunden?“
Von jungen Menschen für junge Menschen

Johannes-Kepler-Gymnasium: Dillinger Straße 67, 66822 Lebach

Die Wanderausstellung „Spurlos Verschwunden?“ des DPIs wird in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. vom 2. bis zum 24. September im  Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach gezeigt, unmittelbar an einem Ort, an dem nach Ende des Zweiten Weltkriegs ehemalige Zwangsarbeiter:innen aus Polen z. T. mehr als zwei Jahre als „Displaced Persons“ lebten.

Die Ausstellung folgt auf ihrer Suche den Spuren der nahezu drei Millionen Menschen aus Polen, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland aufgehalten haben. Welche Lebenszeichen gibt es heute noch in Lebach, Beckingen, Völklingen oder Homburg? Im Fokus stehen Einzelschicksale im heutigen Rheinland-Pfalz und Saarland. 

Vom 02. bis zum 24. September kann die Ausstellung von Schüler:innen aller Schulen im Raum Lebach im Kepler-Gymnasium zu Schulzeiten besucht werden. Führungen gibt es durch Peer-Guides vom Kepler- und vom Geschwister-Scholl-Gymnasium. Besucherklassen können sich informieren, erworbenes Wissen anwenden, reflektieren und teilen. 

Mit dem „Zwangsarbeiterkeller“ im Kepler-Gymnasium können sie weiterhin einen historischen Ort begehen und sich auf Spurensuche der dort entwurzelten Menschen begeben. Ebenso ist eine Führung über die Kriegsgräberstätte in Lebach, Zwangsarbeiterfeld, möglich.

Die Anmeldung zu einer Peer-Guide-Führung ist kurzfristig bis zwei Tage vor dem gewünschten Termin bei Frau Heinen-Krusche unter Telefon:  0177 – 56 24 154 möglich.
Dauer: 35 Minuten (Ausstellung), plus 30 Minuten („Zwangsarbeiterkeller“, falls gewünscht)

Über das Forschungsprojekt  „Lebenszeichen ⋮ Znaki Życia Polen und der Zweite Weltkrieg - Erinnerungsorte in Deutschland“