Spurlos verschwunden? Auf der Suche nach polnischen Lebenszeichen aus dem Zweiten Weltkrieg
Ausstellung
Haus der Geschichte in Bad Kreuznach : Mannheimer Str. 189, 55543 Bad Kreuznach
Die Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts folgt auf ihrer Suche den Spuren der nahezu drei Millionen Menschen aus Polen, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland aufgehalten haben. Viele Orte, Gegenstände, Erzählungen und Dokumente erinnern bis heute daran – Lebenszeichen. Mancherorts sind sie unsichtbar, verborgen, vergessen, versteckt, verdrängt. Andernorts wurden und werden sie ausgegraben, aufgearbeitet und gekennzeichnet. Im Fokus stehen Orte im heutigen Rheinland-Pfalz und Saarland.
Auf dem Hauptfriedhof in Bad Kreuznach gibt es ein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Hier liegen unter anderem 38 KZ-Häftlinge begraben, drei von ihnen aus Polen. Auch die Geschichte von Stanisław Jakóbczyk verweist nach Bad Kreuznach: Das Stadtarchiv zeigt eine Auswahl aus der Sammlung von Briefen, die Familie und Freunde aus der Heimat an den polnischen Zwangsarbeiter schrieben und die auf einem Dachboden in Duchrodt die Zeit überdauerten.
die Ausstellung ist vom 24. September bis zum 31. Oktober in Bad Kreuznach zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr.
Projektpartner :

Förderer:

