Nach dem Überfall auf Polen: Deutsche Massenverbrechen im Herbst 1939

Nach dem Überfall auf Polen: Deutsche Massenverbrechen im Herbst 1939

Topographie des Terrors: Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
©Bildwerk / STdT
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

Am 1. September 1939 jährt sich der deutsche Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 87. Mal. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms steht das Gedenken an die Opfer der Massaker von Piasnitz westlich von Danzig im Herbst 1939. Die dortigen Massenerschießungen gelten als eine der ersten systematischen Mordaktionen des nationalsozialistischen Deutschlands in Europa.

Anschließend an die öffentliche Gedenkveranstaltung laden die Stabsstelle Deutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und das Deutsche Polen-Institut zu einer Diskussion im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors ein.

Programm

Begrüßung von Uwe Neumärker(Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum) und Prof. Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut).

Vorträge und Diskussion zum „Pommerschen Verbrechen“ 1939 mit Dr. Tomasz Ceran (IPN) und Dr. Magdalena Sacha (Muzeum Piaśnickie, Wejherowo). Die Moderation übernimmt Robert Parzer (Deutsch-Polnisches Haus).

Die Veranstaltung wird deutsch-polnisch gedolmetscht und aufgezeichnet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts“Zwischen Berlin und Warschau - 35 Jahre Nachbarschaft”.  Gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin.