Donnerstag, 22. April 2010 um 20 Uhr
Polen nach einem dramatischen Einschnitt
Reflexionen von Prof. Dr. Dieter Bingen
Auftakt der Vortragsreihe "30 Jahre Deutsches Polen-Institut –
Polen, von Darmstadt aus gesehen"
Ort: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Alexandraweg 23
Vorbemerkung:
Zum Auftakt der Vortragsreihe "30 Jahre Deutsches Polen-Institut –
Polen, von Darmstadt aus gesehen" spricht der Direktor des Deutschen
Polen-Instituts aus aktuellem Anlass zur Situation in Polen nach der
tragischen Flugzeugkatastrophe vom 10. April 2010. Sein zur selben Zeit
geplanter Vortrag zum deutsch-polnischen Verhältnis entfällt, neu ist
auch der Veranstaltungsort: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.
Zum Thema des Vortrages:
Die Trauer über die Flugzeugkatastrophe bei Smolensk, die den polnischen Präsidenten, seine Frau und weitere 94 Persönlichkeiten aus Politik, Armee, Kirchen, Wissenschaft und Kultur, die Begleitung und die Besatzung des Flugzeugs das Leben kostete, ist groß.
In dem Unglück ist es ein Trost und ein Versprechen, dass dem polnischen Nachbarn Mitgefühl und Solidarität von ausnahmslos allen Nachbarn, insbesondere auch von Russland, aber auch von aller Welt entgegengebracht wird.
Die polnische Gesellschaft und die Politik stehen vor großen Herausforderungen. Viele Fragen werden gestellt, Antworten gesucht.
Prof. Dr. Dieter Bingen ist Politikwissenschaftler und Historiker. Seit 1999 Direktor des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt; seit 2004 Honorarprofessor an der Hochschule Zittau/Görlitz. Zahlreiche Veröffentlichungen zur polnischen Zeitgeschichte und Politik sowie zum deutsch-polnischen Verhältnis.
Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
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Dr. Andrzej Kaluza
Deutsches Polen-Institut
Alexandraweg 28
64287 Darmstadt
Fon: 06151-4985-13
Fax: 06151-4985-10
E-Mail: kaluza@dpi-da.de
Homepage: http://www.deutsches-polen-institut.de