Das Projekt
Die Arbeitspapiere
Ziel des Projekts
Der aktuelle Stand und die unterschiedliche Varianten der
Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen, v.a. an der
Schnittstelle von Kultur, Gesellschaft und Politik, sollen erörtert
werden. Jedes Segment der bilateralen Beziehungen wird von den
konkreten Perzeptionen und Verhaltensmustern der deutschen und
polnischen Akteure (und von internationalen Einwirkungen) beeinflußt.
Die komplexen Prozesse sollen von den Gesprächsteilnehmern analysiert
und Schlußfolgerungen gezogen werden. Erstes Ziel des Projekts ist die
Identifizierung aktueller, latenter und potentieller Verständnis- und
Verständigungsprobleme, Interessendivergenzen, Streitpunkte und
Konflikte im deutsch-polnischen Verhältnis. In einem nächsten Schritt
werden in der Gruppe mögliche Wege der Regelung oder Lösung von
aktuellen oder potentiellen Konfliktpunkten diskutiert. Ziel der
Diskussion ist die Entwicklung eines gemeinsamen Strategiepapiers
(executive paper). Die Organisatoren der „Kopernikus-Gruppe” gehen
davon aus, daß der kleine Kreis mit seiner
- Expertise,
- Mischung aus Realismus und Unkonventionalität nicht delegierter Teilnehmer und
- der Entwicklung von Szenarios, was geschieht, wenn nichts geschieht, und was geschehen könnte, wenn etwas geschieht,
- mittel-
und längerfristig wirksame Lösungsansätze für Probleme entwickeln kann,
durch die das deutsch-polnische Verhältnis in den nächsten Monaten und
Jahren herausgefordert wird.
Instrumente
- Einrichtung einer »Task Force«, bestehend aus je 5-6 deutschen und
polnischen Fachleuten auf dem Feld der deutsch-polnischen Beziehungen
mit Insiderwissen und politischem Gespür, vornehmlich aus dem
Grenzbereich von Politik, Wissenschaft und Journalismus.
- Informelle Treffen 2 x im Jahr (Frühjahr/Herbst),
abwechselnd in Deutschland und in Polen. Es entspricht dem Charakter
der Veranstaltung, daß sie nicht öffentlich und vertraulich tagt.