"Szacki zieht die beschreibende Annäherung an sein Thema vor. Dabei wird das Kernstück genuin liberalen Denkens erschlossen - seine existenzielle Bedeutung an die Rechte des Individuums."
(Helga Grebing in: Süddeutsche Zeitung vom 11. August 2003)
"Liest man Jerzy Szackis elegant formuliertes Buch, lernt man, dass [die liberalen] Essentials einer modernen Gesellschaft in Osteuropa zwar nicht von allen geschätzt, wohl aber weidlich genutzt werden. Liberale in Ost und West mag dies trösten."
(Cord Aschenbrenner in: Neue Zürcher Zeitung vom 19. November 2003)
"Das Buch ist weniger eine Analyse der Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa als vielmehr eine Ideengeschichte des Liberalismus in Polen. Dabei widerspricht Szacki einigen populären Vorstellungen."
(Andreas Mix in: Berliner Zeitung vom 11. August 2003)
"Polens Gesellschaft hat den real existierenden Sozialismus überwunden. Die Öffnung zum Liberalismus, die Wiederentdeckung der Autonomie des Individuums, wurden zum Ausgangspunkt einer neuen Politik in einer Region, in der der Liberalismus und der Individualismus nur partiell verwurzelt waren. Die größten Verdienste daran spricht Szacki der freien Gewerkschaftsbewegung 'Solidarnosc' zu."
(Georg Stöber in: Deutschlandfunk, Politische Literatur, vom 5. Januar 2004)
"Der Liberalismus hat sich, trotz der vielen Lorbeerblätter, die Jerzy Szacki immer noch an die polnischen Liberalen verteilt, in Polen als eine kurzsichtige Doktrin erwiesen. Damals musste der Erfolg des Systemwechsels rasch sichtbar werden. Heute aber sieht man deutlich - das Tempo der Transformation war zu hoch."
(Joanna Wiorkiewicz in: Deutschlandfunk, Politische Literatur, vom 8. März 2004)