Deutsches Polen-Institut
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Rezensionen zu: Polen und der Osten

"'Polen und der Osten' ist ein Thema, das uns nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union noch viel mehr interessieren muss als zuvor. Wir müssen wissen, was unser östlicher Nachbar über seinen Platz in Europa denkt, wenn wir uns an die Formulierung einer gemeinsamen europäischen Ostpolitik machen.
Ich wünsche dem Band viele Leser. Sie werden viele Einsichten gewinnen."

Bundespräsident Horst Köhler in einem Brief an das Deutsche Polen-Institut


"In dem nun bei Suhrkamp erschienenen Sammelband 'Polen und der Osten' wird der polnische Widerstand gegen die Unterdrückung durch den übermächtigen russischen Nachbarn dokumentiert, aber auch immer wieder kritisch in Frage gestellt. So erscheint dem katholischen Publizisten und Politiker Stanis³aw Stomma gerade der Januar-Aufstand als Paradebeispiel einer verfehlten Politik polnischer Nationalpolitiker, die viel zur Tragödie der Polen im 19. und 20. Jahrhundert beigetragen habe.
(...) bietet dieser Band aus der Polnischen Bibliothek des Suhrkamp Verlages neues und grundlegendes Wissen für alle, die sich für die Ostbeziehungen unseres östlichen Nachbarn interessieren."

Martin Sander in: Deutschlandradio Kultur vom 17. November 2005


"Der Zerfall der Sowjetunion bescherte vier neue Nachbarn im Osten, mit denen es eine lange und oft schmerzvolle Geschichte verbindet. Polens Sicht auf diese Region der vielen Sprachen, Konfessionen und Kulturen dokumentiert die vom Historiker Andrzej Chwalba herausgegebene Textsammlung."

Andreas Mix in: Berliner Zeitung vom 23. Januar 2006


"Zum Auftakt legt der Herausgeber Chwalba eine hervorragende, weil ebenso kurze wie präzise Chronik der polnischen Geschichte vor - Tausend Jahre Nachbarschaft. (...) Ein gutes Händchen hatten die Herausgeber bei der Auswahl der Texte und Autoren. (...) Die Mischung macht es, und die ist perfekt."

Wolfgang Mehlhausen in: www.politik.de
Zur gesamten Rezension: http://www.politik.de/kreativ/buecher,buch=34.html


"Chwalbas Darstellung skizziert die Hauptlinien, die sich in der anschließenden Sammlung widerspiegeln. In der überwiegenden Zahl der Dokumente wird polnische Ostpolitik im wesentlichen als die Auseinandersetzung mit Rußland verstanden. Das Verhältnis zu den übrigen östlichen Nachbarn erscheint als eine Funktion dieser Dominante. (...)
Dieser Auswahl gebührt (...) Anerkennung für die deutsche Erstveröffentlichung einer Vielzahl von Quellen, die für den Kenner polnischer Geschichte, der die Kontextualisierung dieser Texte leisten kann, für ausgewählte Aspekte wertvolles Material liefern."

Steffi Franke in: Osteuropa 56 (2006), H. 11/12, S. 316
Eine ausführlichere Fassung auch in:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-1-178

 
 
   
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