Preisverleihung 2003:
Die erste Verleihung des Karl- Dedecius- Preises
fand am 5. Juni 2003 in Darmstadt statt. Preisträger waren Krzysztof Jachimczak und Dr. Hans-Peter Hoelscher-Obermaier
Eine Broschüre mit den Reden zur Preisverleihung können Sie
hier bestellen.
Vorstellung der Preisträger:
Krzysztof Jachimczak, geb. 1957, studierte
Germanistik, Polonistik und Theaterwissenschaft an der
Jagiellonen-Universität in Krakau und ist seit über 15 Jahren als
Übersetzer deutschsprachiger Autoren tätig, u.a. von Ingeborg Bachmann,
Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Stefan Heym, Luise Rinser, Hagen
Schulze. Er arbeitet als Hochschullehrer in Krakau und ist Mitglied im
Programmrat der Reihe "Deutschsprachige Autoren" des Verlages
Wydawnictwo Literackie in Krakau. Die Jury hob seine genaue Kenntnis
der deutschen Sprache und ihrer unterschiedlichen regionalen wie
schichtspezifischen Schattierungen hervor, die er in einer ästhetisch
überzeugenden Weise ins Polnische überträgt. Seine Texte leben von
einer Dynamik, die auf unterschiedliche rhythmische Aspekte Rücksicht
nimmt und so die Übersetzung zu einem eigenständigen Werk werden
lässt.
Übersetzungsbibliographie
Dr. Hans-Peter Hoelscher-Obermaier, geb. 1956,
studierte Slavistik, Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte
an den Universitäten Tübingen, Warschau und München. Von 1983 bis 1987
war er an der Universität Bamberg, von 1987 bis 1990 am Deutschen
Polen-Institut in Darmstadt und von 1990 bis 1999 an der Universität
des Saarlandes als Assistent bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.
Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen (vorwiegend zur
polnischen Literatur) hat er seit 1987 regelmäßig Übersetzungen aus dem
Polnischen veröffentlicht. Sein übersetzerisches Werk - so die Jury -
steht beispielhaft für eine substantielle Kulturvermittlung, die das
klassische Erbe der polnischen Literatur (Mikolaj Rej, Jan Kochanowski,
Adam Mickiewicz, Juliusz S³owacki) ebenso einschließt wie Autoren der
Gegenwart (Stanis³aw Barañczak, Natasza Goerke). Dabei gelingt es ihm,
schwierige, vor allem lyrische Texte der verschiedensten Gattungen und
Epochen originalgetreu und zeitgemäß ins Deutsche zu übertragen.
Übersetzungsbibliographie
| Mit dem Übersetzerpreis der Robert Bosch Stiftung wurden bisher ausgezeichnet: |
Die bisherigen Preisträger des Förderpreises waren: |
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| 1981 S³awomir Blaut |
1993 Eliza Borg und Maria Przyby³owska für die |
| 1983 Teresa Rz±dkowska- Jetkiewicz |
Übersetzung von Elias Canettis Masse und Macht. |
| 1985 S³awa Lisiecka |
1994 Ryszard Wojnakowski für die Übersetzung von Edgar |
| 1987 Jerzy Prokopiuk |
Hilsenraths Das Märchen vom letzten Gedanken. |
| 1989 Jacek Buras |
1996 Anna Wo³kowicz für die Übersetzung von Alfred |
| 1991 Ma³gorzata £ukasiewicz |
DöblinsReise in Polen. |
| 1996 Jan Garewicz |
1998 Anna Wzi±tek für die Übersetzung von Wilhelm |
1998 Egon Naganowski
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Hauffs Märchen |
| 2000 Andrzej Kopacki |
2000 Jaros³aw Zió³kowski für die Übersetzung von Marcel |
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Beyers Flughunde |