AKTUELLES
Jahrbuch Polen 2011 Kultur erschienenDie aktuelle Ausgabe des Jahrbuchs Polen bietet einen Einblick in die kulturelle Entwicklung Polens nach 1989. Gefördert durch die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes, Berlin.
Mehr zum JahrbuchBestellung:
verlag@harrassowitz.de oder
kaluza@dpi-da.deÜbrigens... alle Jahrbuch-Polen-Texte der Ausgaben
Frauen (2006) und
Stadt (2007) sind jetzt online geschaltet. Mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages Otto Harrassowitz. Vielen Dank!
19. Arbeitspapier der Kopernikus-Gruppe erschienen: Das Königsberger GebietDie Mitglieder der Kopernikus-Gruppe hatten sich vom 14. bis 17. Oktober 2010 auf Einladung des Deutschen Polen-Instituts und des Osteuropa-Studiums der Universität Warschau zu ihrer zweiundzwanzigsten Sitzung in dem russländischen Gebiet Königsberg (Oblast Kaliningrad) getroffen. Ziel war es, sich in Begegnungen, Gesprächen und Beratungen mit russischen, polnischen und deutschen Gesprächspartnern vor Ort ein möglichst differenziertes Bild von der Situation in der Region zu machen. Das
19. Arbeitspapier der Kopernikus-Gruppe wurde Anfang Mai 2011 veröffentlicht. Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.
Karl-Dedecius-Preis 2011 für polnische und deutsche Übersetzer an Esther Kinsky und Ryszard TurczynDie Robert Bosch Stiftung zeichnet 2011 zum fünften Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus: Dieses Jahr geht der Karl-Dedecius-Preis an Esther Kinsky und Ryszard Turczyn. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird abwechselnd in Deutschland und Polen verliehen, in diesem Jahr am 20. Mai 2011, dem 90. Geburtstag von Karl Dedecius, in Darmstadt. Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.
Ausführliche Pressemitteilung mit Vorstellung der Preisträger Informacja prasowa Bibliographie Esther KinskyBibliographie Ryszard TurczynAusstellung zum Karl-Dedecius-PreisAm 20. Mai 2011 wird aus Anlass der aktuellen Preisverleihung in der Orangerie Darmstadt die Ausstellung zum Karl-Dedecius-Preis zum ersten Mal gezeigt. Sie beinhaltet zwölf Tafeln im Format 90 x 200 cm, auf denen die Preisträger 2003-2011 vorgestellt werden, und kann umkompliziert aufgestellt werden. Das Deutsche Polen-Institut möchte die Ausstellung an möglichst vielen Orten in Deutschland und Polen zeigen, die Robert Bosch Stiftung hat die Ausstellung gefördert. Bei Interesse können auch Lesungen mit den Preisträgern organisiert werden, eine teilweise Kostenübernahme kann in Aussicht gestellt werden.
Kontakt:
kaluza@dpi-da.de20.-22. Mai 2011
Workshop für Übersetzer polnischer SachtexteDie Übersetzung von Sachtexten aus dem Polnischen ins Deutsche spielt für die Arbeit des Deutschen Polen-Instituts ebenso wie für viele andere Einrichtungen eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Polen-Institut bereits im April 2009 mit Mitteln der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit zu einem ersten Workshop für Übersetzer geistes- und sozialwissenschaftlicher Texte aus dem Polnischen ins Deutsche eingeladen. Während beim ersten Workshop theoretische Ansätze und Begegnungen mit "großen" Übersetzern im Mittelpunkt standen, soll nun bei einem zweiten Workshop die Beschäftigung mit ausgewählten Übersetzungsproblemen ins Zentrum rücken. Gefördert durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.
19.-20. Mai 2011
Warsaw since 1990. Post-Socialist Transformation as a Challenge for the Intrinsic Logic of Cities. Warschau seit 1990. Postsozialistische Transformation als Herausforderung für die Eigenlogik der StädteDie Beiträge des Workshops, der teilweise im Deutschen Polen-Institut stattfinden wird, beziehen sich speziell auf die neuere urbane Transformation Warschaus in verschiedenen Handlungsbereichen und aus verschiedenen Perspektiven: Wie beeinflusst die Transformation der bebauten Umgebung das tägliche Leben und die Nutzung urbaner Räume? Welche neuen Handlungsmodelle und täglichen Praktiken zeichnen sich ab und welche Aspekte der materiellen Transformation sind dafür relevant?
LOEWE Forschungsschwerpunkt "Eigenlogik der Städte" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut.
27.-28. Mai 2011
Polnisch als Fremdsprache: Sprechen im Polnischunterricht: Ziele, Inhalte, MethodenDer Workshop des Sprachenzentrums der Technischen Universität Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für polnische Sprache und Kultur in der Welt an der Jagiellonen-Universität in Krakau und dem Deutschen Polen-Institut in Darmstadt richtet sich an Polnisch-Lehrkräfte in Deutschland. Der Workshop findet an der Technischen Universität Darmstadt statt, Hochschulstr. 1, S1|03 Raum 20 & 21
MehrAnmeldungsunterlagen und Programm: Dipl.-Übers. Barbara Stolarczyk, Lehrkraft für slawische Sprachen an der TU Darmstadt, Tel.: +49 6151-162683
E-Mail:
bstolarczyk@tu-darmstadt.de8. Juni 2011
Parlamentarisches Treffen mit dem DPIIm Deutschen Bundestag stellt das Deutsche Polen-Institut vor eingeladenen Abgeordneten des Deutschen Bundestags seine Wissenschafts-, Bildungs- und Informationsdienstleistungen vor und gibt eine Einschätzung der aktuellen Entwicklungen in den deutsch-polnischen Beziehungen unmittelbar vor dem 20. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Partnerschaftsvertrags.
28.-31. August 2011
Studienreise für deutsche Nachwuchsjournalisten nach Polen Das Deutsche Polen-Institut plant im August 2011 eine Studienreise für zehn deutsche Nachwuchsjournalisten nach Polen. Den aktuellen Anlass stellen die polnischen Parlamentswahlen im Oktober 2011 dar. Neben den unterschiedlichen Aspekten der Parlamentswahlen und der innenpolitischen Debatten soll auch die polnische Europa-Politik thematisiert werden, da Polen in der 2. Jahreshälfte 2011 seine erste EU-Präsidentschaft innehat. Die Studienreise findet vorbehaltlich der Finanzierung aus Drittmitteln statt. Der Eigenanteil der Teilnehmer beträgt 100 Euro.
Informationen und Anmeldungen: Dr. Andrzej Kaluza,
kaluza@dpi-da.de29. August - 4. September 2011
Deutsch-polnische Sommerakademie 2011Die Interdisziplinäre Deutsch-Polnische Sommerakademie gibt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsprojekte in einem multidisziplinären Kreis vorzustellen und über Aspekte von Geschichte und Gegenwart Polens, Deutschlands und der deutsch-polnischen Beziehungen in einem europäischen Kontext zu diskutieren.
Angesprochen sind Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, aber auch fortgeschrittene Studierende kurz vor dem Abschluss, vornehmlich aus Deutschland und Polen, die sich in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit mit Deutschland, Polen bzw. den deutsch-polnischen Beziehungen beschäftigen. Voraussetzung der Teilnahme ist eine halbstündige Projektvorstellung. Arbeitssprache ist Deutsch, nach Absprache auch Polnisch oder Englisch. Gefördert durch die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung.
Nähere Informationen:
www.sommerschule-polen.de22.-24. September 2011
Zweite Tagung Deutsche PolenforschungRund 50 Vorträge, mehr als 20 Projektvorstellungen, Diskussionen, Ausstellungen und Präsentationen - das ist die Zweite Tagung Deutsche Polenforschung, die vom 22. bis 24. September 2011 in Mainz stattfinden wird. Das Rahmenthema lautet "Die Mitte Europas. Kommunikation - Konstruktion - Kooperation." Organisiert wird die Konferenz vom Deutschen Polen-Institut in Kooperation mit der Universität Mainz, auf deren Campus sie auch stattfinden wird. Inhaltlicher Auftakt ist am 22. September ein Festvortrag des Schriftstellers und Journalisten Martin Pollack, der in diesem Jahr mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet wurde. Über das weitere
Tagungsprogramm und Anmeldungsmodalitäten informiert die Tagungshomepage
www.polenforschung.deCall for Papers - Projektvorstellungen, Posterpräsentationen. Vorschläge für Projektkurzvorstellungen im Plenum sowie Posterpräsentationen können bis 31. Juli 2011 eingereicht werden.
Kontakt: Dr. Peter Oliver Loew,
loew@dpi-da.deDeutsches Polen-Institut mit Schulveranstaltungen in BerlinVom 23. September 2011 bis zum 9. Januar 2012 wird im Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung "Tür an Tür. Polen - Deutschland 1000 Jahre Kunst und Geschichte" gezeigt. Die Ausstellung skizziert anhand von künstlerischen Positionen denkwürdige Ereignisse, wissenschaftliche Errungenschaften und kulturelle Prozesse. Historische und zeitgenössische Kunstwerke, Dokumente und Manuskripte sowie Bücher, Filme, Musik und Fotografien werfen ein neues Licht auf das nachbarschaftliche Verhältnis.
In Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau bietet das Deutsche Polen-Institut am 15. Juni 2011 von 15 bis 17.30 Uhr eine Einführungs- und Informationsveranstaltung zum Thema "Polnische Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen im Schulunterricht" im Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin-Kreuzberg an. Eingeladen sind alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer.
Darüber hinaus gibt es am 15. Juni 2011 vormittags sowie am 16. Juni 2011 vormittags für zwei Berliner oder Brandenburger Schulen die Möglichkeit, kostenlos einen Projekttag zum Thema "Polen in der Schule" durchzuführen. Weitere Projekttage für Berliner und Brandenburger Schulen sind für Mitte September geplant. Für die Lehrerfortbildung erfolgt die Anmeldung bis zum 23. Mai 2011 beim Martin-Gropius-Bau (Ellen Clemens,
organisation@gropiusbau.de). Schulen, die Interesse an der Durchführung eines Projekttags haben, können sich bis zum 6. Mai beim Deutschen-Polen-Institut.
Kontakt: Dr. Matthias Kneip,
kneip@dpi-da.deStipendiaten des DPI 2011Vier Forschungsstipendiatinnen und -stipendiaten werden im laufenden Jahr jeweils für mehrere Wochen in der Bibliothek des Deutschen Polen-Instituts arbeiten. Im Rahmen des von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen geförderten Programms wurden folgende Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt:
Stefan Borches, Musikwissenschaftler, Uni Bochum
Rhythmus und Klang. Grundlagen der transnationalen Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und Polen in der Neuen Musik (1956-1989) (Diss.)
Paulina Burzyńska, Internationale Beziehungen/Journalistik, Uni Breslau
Visual History als Form der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Polen und Deutschland (Diss.)
Peter Römer, Politikwissenschaftler, Uni Münster
Nach dem Staatssozialismus. Die Geschichtspolitik der Deutungseliten in Deutschland und Polen, 1989-2009. Ein beziehungsgeschichtlicher Diktaturaufarbeitungsvergleich (Diss.)
Hannah Wadle, Ethnologin, Uni Leeds
Navigating an Ambivalent Landscape. Sailing, Sightseeing and Hibernating in a Masurian Village in Poland (Diss.)
VERANSTALTUNGSPROGRAMM
31. Mai bis 5. August 2011
Das Phänomen der SolidarnośćAusstellung der Stiftung KARTA in der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Wiesbaden, Taunusstr. 4-6. Ausstellungseröffnung am 31. Mai 2011 um 17 Uhr mit Jürgen Kerwer und Prof. Dr. Dieter Bingen. Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: (06 11) 32-40 51; Telefax: (06 11) 32-40 77; E-Mail:
hlz@hlz.hessen.deIn Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut.
Mehr8.-30. Juni 2011
Ausstellung zum Karl-Dedecius-Preis in der Stadtbibliothek DarmstadtAusstellungseröffnung am Dienstag, 7. Juni 2011, um 18 Uhr mit Prof. Dr. Dieter Bingen und Kristina Johne, Leiterin der Stadtbibliothek. Dr. Andrzej Kaluza und Manfred Mack lesen Gedichte und Aphorismen aus der "Polnischen Bibliothek".
MehrRÜCKBLICK JANUAR - APRIL 2011
14. April 2011
XV. Deutsch-Polnisches Forum in BerlinAm 14. April 2011 fand in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin das XV. Deutsch-Polnische Forum statt. Zu der Veranstaltung wurden von den Ko-Vorsitzenden des Forums, der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, und Krzysztof Miszczak, Direktor im Büro des Bevollmächtigten des Ministerpräsidenten für den Internationalen Dialog, über 100 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft beider Länder eingeladen. Am Forum nahmen als besondere Gäste die ehemaligen Außenminister Deutschlands und Frankreichs, gleichzeitig Gründungsväter des Weimarer Dreiecks, Hans-Dietrich Genscher und Roland Dumas, sowie der ehemalige Außenminister und Beauftragte des Ministerpräsidenten für den Internationalen Dialog, Władysław Bartoszewski, teil.
Das diesjährige Forum beschäftigte sich in drei Gesprächsrunden mit folgenden Themen: trilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Polen und Frankreich (Weimarer Dreieck) mit den Vorsitzenden der auswärtigen Ausschüsse des Sejms, der Französischen Nationalversammlung und des Bundestags, Andrzej Halicki, Axel Poniatowski, Ruprecht Polenz; Innovation in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Dr. Georg Schütte, und Prof. Dr. Ing. Krzysztof J. Kurzydłowski vom Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung in Warschau; Aufgaben und Herausforderungen für die deutsch-polnischen Beziehungen mit Anna Kwiatkowska-Drożdż, Dietmar Nietan, MdB, und zwei Vertretern der Young Professionals, die sich in einer Arbeitsgruppe mit den neuen Aufgaben für die Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen beschäftigt hatten.
MehrBildergalerie1.-2. April 2011
Eine transnationale Geschichte? Zweiter Autorenworkshop im Rahmen der Vorbereitungen zur "Deutsch-Polnischen Geschichte".
Am 1. und 2. April 2011 trafen sich in Breslau die Autorinnen, Autoren und Herausgeber des geplanten Handbuchs "Deutsch-Polnische Geschichte" zum zweiten Mal, um über dieses im Auftrag des Deutschen Polen-Institut entstehende Projekt zu diskutieren. Die gemeinsam mit dem Historischen Institut der Universität Breslau und dem dortigen Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien organisierte Tagung stand unter dem Motto "Eine transnationale Geschichte?". Die Deutsch-Polnische Geschichte soll 2013/2014 im Verlag der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt erscheinen.
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VERÖFFENTLICHUNGEN
NEUERSCHEINUNGEN
Erwachsene Nachbarschaft. Die deutsch-polnischen Beziehungen 1991 bis 2011 Herausgegeben von Dieter Bingen, Peter Oliver Loew, Krzysztof Ruchniewicz und Marek Zybura. Wiesbaden: Harrassowitz 2011 (= Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Bd. 29). Erscheint im Juni 2011. In Kooperation mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
MehrJahrbuch Polen 2011 KulturHrsg. vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2011
Ca. 240 S. ISBN 978-3-447-06482-8. Preis 11,80 Euro (9 Euro im Abonnement). Gefördert von der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes Berlin
MehrDer genormte Blick aufs Fremde. Reiseführer in und über OstmitteleuropaHrsg. von Rudolf Jaworski, Peter Oliver Loew und Christian Pletzing
Wiesbaden: Harrassowitz 2011 (= Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Bd. 28). ISBN 978-3-447-06271-8, Preis: 24,00 Euro. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
MehrJózef Tischner: Der Streit um die Existenz des MenschenAus dem Polnischen von Steffen Huber. Denken und Wissen. Eine Polnische Bibliothek, Berlin: Insel Verlag 2010, 365 Seiten, ISBN 978-3-458-17491-2, Preis 26,90 Euro
Mehr30 Jahre DPI. Festakt zum 30. Jahrestag der Gründung des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt Mit Beiträgen von Dieter Bingen, Rita Süssmuth, Walter Hoffmann, Christian Wulff, Bronisław Komorowski, Jörg Uwe Hahn und Carsten Kühl, Darmstadt: Deutsches Polen-Institut 2011, 36 S. ISSN 1612-3808
1980-2010. 30 Jahre gemeinsame Arbeit an den Grundlagen deutsch-polnischer Verständigung Deutsches Polen-Institut Robert Bosch Stiftung, Darmstadt: Deutsches Polen-Institut, 44 S., ISSN 1612-3808
XIV. Deutsch-Polnisches ForumDeutsch-Polnische Partnerschaft für Europa, Warschau, 23.-24. Juni 2010, Warschau: Institut für Oststudien 2011 und Deutsches Polen-Institut Darmstadt, 136 S.
POLEN-ANALYSEN
Polen-Analysen Nr. 89 (03.05.2011)
Das gemeinsame GeschichtsbuchMit einem Beitrag von Krzysztof Ruchniewicz (Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien, Breslau)
Polen-Analysen Nr. 88 (19.04.2011)
Polens Linke und alternative Milieus: Ansätze für ein Revirement der polnischen Sozialdemokraten?Mit einem Beitrag von Stefan Garsztecki (Technische Universität Chemnitz)
Polen-Analysen Nr. 87 (05.04.2011)
Ältere Menschen in PolenMit einem Beitrag von Barbara Szatur-Jaworska (Universität Warschau, Warschau)
Polen-Analysen Nr. 86 (15.03.2011)
UmweltpolitikMit einem Beitrag von Janusz Krupanek und Beata Michaliszyn (Institut für Ökologie industrieller Gebiete, Kattowitz)
Polen-Analysen Nr. 85 (01.03.2011)
Polnische Kunst in BerlinMit einem Beitrag von Nawojka Ćieślińska-Lobkowicz (Warschau/Starnberg)
Polen-Analysen Nr. 84 (15.02.2011)
Fußball in PolenMit einem Beitrag von Thomas Behrens (Bonn)
Polen-Analysen Nr. 83 (31.01.2011)
Polen und das Schengen-AbkommenMit einem Beitrag von Piotr Kaźmierkiewicz (Warschau)
Polen-Analysen Nr. 82 (18.01.2011)
Selbstverwaltungswahlen 2010Mit einem Beitrag von Marcin Waszak und Jarosław Zbieranek (Warschau)
Polen-Analysen Nr. 81 (21.12.2010)
Willy Brandt und PolenMit einem Beitrag von Reinhold Vetter (Warschau)
Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut gemeinsam mit der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.
Ansprechpartner für die Polen-Analysen: Prof. Dr. Dieter Bingen
Bestellung Polen-AnalysenBUCHBESPRECHUNGEN
Józef Tischner: Der Streit um die Existenz des MenschenDen Tod des Menschen überwinden
Von Stefan Meetschen in Die Tagespost (Würzburg) vom 7. Dezember 2010
Das Erbe der Ethik der SolidaritätVon Emil Brix auf www.quart-online.at
Der Streit um die Existenz des MenschenVon Prof. Michael Braun auf www.medienprofile.de
Grundlage des GutenVon Joachim Hildebrandt im Deutschlandfunk am 21. Januar 2011
Als Buch des Monats auf
www.portalpoint.infoDer genormte Blick aufs Fremde. Reiseführer in und über OstmitteleuropaKlischees verdrängen teilweise immer noch die Wirklichkeit
Von Michael Kemmerer im Main Echo (Aschaffenburg) vom 7.-8. Mai 2011, S. 2
DAS DEUTSCHE POLEN-INSTITUT IN DEN MEDIEN
Karl-Dedecius-Preis 2011 Arbeit am AustauschJohannes Breckner im Darmstädter Echo vom 29. März 2011
Karl-Dedecius-Preis an Kinsky und Turczyn
Frankfurter Rundschau vom 29. März 2011
Deutsch und polnisch. Übersetzerpreis verliehen
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. April 2011
DPI-Ausstellung "Deutsch-Polnische Geschichte"Was machte eigentlich E.T.A. Hoffmann in Warschau?Volksstimme (Magdeburg) vom 6. Mai 2011
Jahrbuch Polen 2011 KulturObraz polskiej kultury Gespräch mit Andrzej Kaluza über das aktuelle Jahrbuch Polen in polnischer Sprache im Funkhaus Europa am 9. Mai 2011
XV. Deutsch-Polnisches ForumO wspólnej przyszłościBerichte und Interviews mit Cornelia Pieper und Krzysztof Miszczak in polnischer Sprache im Funkhaus Europa am 14. April 2011
DPI-MITARBEITER IN DEN MEDIEN
Vernichtungslager Bełżec: Gras auf dem GrauenVon Matthias Kneip auf www.spiegel.de
Von wegen die Polen kommen - die meisten sind schon daDieter Bingen über die Chancen einer politischen Partei der Polen in Deutschland in Die Welt vom 2. Mai 2011
Danzig & MoskauPeter Oliver Loew über sein neues Buch "Danzig. Biographie einer Stadt" auf InfoRadio (rbb) am 23. April 2011
Das ungarische Mediengesetz im Kreuzfeuer der KritikAndrzej Kaluza im Gespräch mit Bernd Knopp über Medien in Polen im Domradio Köln am 14.2.2011
Den unævnelige abort
Andrzej Kaluza über die Kondition der polnischen katholischen Kirche in Kristeligt Dagblad (Dänemark) vom 3. Januar 2011
VERÖFFENTLICHUNGEN DER DPI-MITARBEITER
Matthias Kneip:
Reise in Ostpolen. Orte am Rand der MitteHouse of the Poets, Paderborn 2011, 13,90 Euro
Peter Oliver Loew:
Danzig. Biographie einer StadtMünchen: C. H. Beck 2011. 320 S.: mit 34 Abbildungen, 24,95 Euro, ISBN 978-3-406-60587-1
MehrPeter Oliver Loew:
Molwanien ist überall. Die imaginären Welten Ostmitteleuropas, das reisende Individuum und der unaufhörliche Schwall der ErzählungenIn: Rudolf Jaworski, Peter Oliver Loew, Christian Pletzing (Hg.): Der genormte Blick aufs Fremde. Reiseführer in und über Ostmitteleuropa. Wiesbaden: Harrassowitz 2011. 290 S. [= Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Bd. 28], S. 13-17.
PERSONALIA
Kulturpreis Schlesien 2011 für Dr. Matthias Kneip Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann, hat am 10.12.2010 die Preisträger des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen 2011 bekannt gegeben. Der Schriftsteller und DPI-Mitarbeiter Dr. Matthias Kneip und der Bildhauer Stanisław Wysocki wurden von einer unabhängigen Jury aus Deutschland und Polen gewählt.
In der Jury-Begründung heißt es: "Dr. Matthias Kneip gehört zu jener Generation von Deutschen, deren Familien eine Prägung im ostdeutschen Kulturraum durch Vertreibung oder Spätaussiedlung erhalten haben. Seine Eltern stammen aus Oberschlesien und kamen in den fünfziger Jahren in die Bundesrepublik Deutschland. Kneip wurde 1969 in Regensburg geboren. Er studierte Germanistik, Russisch und Politologie an der Universität Regensburg. 1995/96 arbeitete er als Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Oppeln. 1999 erfolgt die Promotion an der Universität Regensburg (Thema Die politische Rolle der deutschen Sprache in Oberschlesien 1921-1999). Seit März 2000 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Kneip hat eine Vielzahl von Büchern mit Gedichten, Aphorismen und Erzählungen veröffentlicht, sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache. Seine Lesungen und Vorträge an polnischen und deutschen Schulen sind ein wichtiger Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschen und Polen."
IN MEMORIAM
Lubliner Erzbischof Józef Życiński verstorbenAm 10. Februar 2011 verstarb einer der herausragenden polnischen Bischöfe der Gegenwart, der Lubliner Erzbischof Józef Życiński. Der intellektuell brillante Theologe und Philosoph, der eine dezidiert weltoffene, auf Dialog ausgerichtete Linie im polnischen Katholizismus vertrat, war mit dem Deutschen Polen-Institut verbunden: 2002 nahm er am Podiumsgespräch über "Politik und Werte" im Staatstheater Darmstadt teil; 2003 wurde DPI-Direktor Prof. Dr. Dieter Bingen zum Vortrag anlässlich der Eröffnung des von Józef Życiński gegründeten Versöhnungszentrums (Centrum Pojednania) eingeladen, 2006 schrieb er einen
Beitrag für das Jahrbuch Polen 2006 Frauen über die Rolle der Frau in der katholischen Kirche.
DDR-Bürgerrechtler Ludwig Mehlhorn verstorbenAm 3. Mai 2011 verstarb in Berlin Ludwig Mehlhorn, DDR-Bürgerrechtler und einer der Wegbereiter der deutsch-polnischen Verständigung. Seit 1992 war Mehlhorn Studienleiter Ostmitteleuropa in der Evangelischen Akademie Berlin.