AKTUELLES
Festveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt mit Bundespräsident Wulff und Staatspräsident KomorowskiAus Anlass des 30. Jahrestages der Gründung des Deutschen Polen-Instituts kamen Bundespräsident Christian Wulff und Polens Staatspräsident Bronisław Komorowski nach Darmstadt. Beide würdigten in der Festveranstaltung im Darmstädter Staatstheater am 17. November 2010 das Institut als eine wegweisende Denkfabrik für die deutsch-polnischen Beziehungen sowie als ein Kompetenzzentrum, das zur besseren Kenntnis des Nachbarn beiträgt und weiterhin für die Ausgestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen gebraucht wird.
Ausführlicher Bericht BildergaleriePresseecho30 Jahre Allianz mit der Robert Bosch Stiftung Im Mittelpunkt der Festveranstaltung am 17. November 2010 standen die Würdigung der historischen Verdienste und der aktuellen Aufgaben des Deutschen Polen-Instituts durch die Festredner sowie der Dank des Instituts an seine institutionellen Träger und an die Förderer, insbesondere die Stiftungen, ohne deren Unterstützung das DPI seine Aufgaben nicht erfüllen könnte. Dabei wurde keine Stiftung namentlich erwähnt.
Unter den das DPI fördernden Stiftungen nimmt die Robert Bosch Stiftung jedoch eine Sonderstellung ein. Die Förderung der RBSG unterscheidet sich somit von der Unterstützung des DPI durch alle anderen Stiftungen und fördernden Unternehmen, die die Realisierung des anspruchsvollen Programms des DPI seit vielen Jahren erst ermöglichen. Ohne das Versprechen, das erste große Projekt des Instituts, die von Karl Dedecius herauszugebende "Polnische Bibliothek" im Suhrkamp Verlag, zu finanzieren, hätte das Institut auf der Mathildenhöhe mit seiner Arbeit gar nicht anfangen können, waren doch in den Zuwendungen der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz sowie in der Unterstützung der Stadt Darmstadt keine Mittel für Projekte vorgesehen. In der Förderung zahlreicher Projekte durch die Robert Bosch Stiftung über 30 Jahre hinweg spiegeln sich Kontinuität und Wandel im DPI und die Anerkennung der Stiftung für die Innovationskraft des Deutschen Polen-Instituts wider.
Dieses 30-jährige Jubiläum wird seine Würdigung anlässlich der Verleihung des Karl-Dedecius-Preises an deutsche und polnische Übersetzer am 20. Mai 2011 in Darmstadt erfahren. An diesem Tag wird der Namensgeber des Preises seinen 90. Geburtstag feiern. Gleichzeitig bereitet das DPI zu dem Jubiläum eine Dokumentation vor, die Kontinuität und Wandel der Aufgaben des DPI im Spiegel der Förderpraxis der RBSG von 1980 bis 2010 nachzeichnen wird.
Karl-Dedecius-Preis 2011 für deutsche und polnische Übersetzer ausgelobtZum fünften Mal lädt die Robert Bosch Stiftung polnische und deutsche Übersetzer ein, sich um den Karl-Dedecius-Preis zu bewerben. Die Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt vergeben und geht zugleich an einen deutschen und einen polnischen Übersetzer. Beide werden für ihre herausragenden Leistungen und ihre Vermittlungsarbeit zwischen den beiden Nachbarländern geehrt. Die Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert. Die feierliche Preisverleihung findet am 20. Mai 2011 in Darmstadt statt.
Achtung: Verlängerter Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2010Mehr Informationen und BewerbungsbedingungenKontakt:
kaluza@dpi-da.deDeutsches Polen-Institut in die institutionelle Förderung des Auswärtigen Amtes aufgenommenDer Deutsche Bundestag hat mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts am 26. November 2010 beschlossen, das Deutsche Polen-Institut ab 2011 in die institutionelle Förderung des Auswärtigen Amtes aufzunehmen. Dem vorausgegangen war ein entsprechender Antrag des Haushaltsausschusses vom 11. November 2010, der mit den Stimmen der Regierungskoalition, der SPD und der Grünen angenommen worden war. Bislang erhielt das DPI vom Auswärtigen Amt eine projektbezogene Förderung.
Forschungsstipendien des Deutschen Polen-InstitutsDas DPI schreibt für 2011 wieder vier Forschungsstipendien für Aufenthalte in Bibliothek und Archiven des Deutschen Polen-Instituts aus. Die mit jeweils 1.500 Euro dotierten Stipendien werden von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördert. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2010.
Weitere Informationen"Ringvorlesung Polen. Jubiläen und Debatten 2010/2011"Die Jahre 2010 und 2011 sind für Polen besondere Jubiläumsjahre: Chopin und Miłosz, die Schlacht von Tannenberg/Grunwald, das "Wunder an der Weichsel" und - wieder einmal - der Zweite Weltkrieg lassen der Geschichte neue Aktualität zukommen. Aus diesem Anlass - und mit dem Ziel, Polenforschung an deutschen Universitäten zu stärken - organisiert das DPI gemeinsam mit den Universitäten in Dresden und Mainz im Wintersemester 2010/2011 eine parallele Ringvorlesung.
Alle Termine in Mainz und DresdenGesamtkunstwerk ExpressionismusIm Rahmenprogramm der Ausstellung Gesamtkunstwerk Expressionismus lädt das DPI zu einem Vortrag von Dr. Lidia Głuchowska zum Leben und Werk des deutsch-polnischen Expressionisten Stanisław Kubicki (1898-1942) am 20. Januar 2011 ein.
Das DPI ist gleichzeitig Kooperationspartner des Fördervereins Kunst und Kultur DER STURM e.V. bei der Vorbereitung des Symposiums DER STURM - Netzwerk der Avantgarde am 27.-28. Januar 2011 auf der Darmstädter Mathildenhöhe.
Mehr:
www.gesamtkunstwerk-expressionismus.deVERANSTALTUNGSPROGRAMM 2010 / 2011
Montag, 20. Dezember 2010, um 18 Uhr
Wunder an der Weichsel. Vom säkularen und theologischen Charakter anti-totalitärer ErinnerungVortrag von Dr. Andreas Lawaty (Lüneburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragUniversität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum P 4
Montag, 10. Januar 2011, um 18 Uhr
Vergessen statt Erinnern, oder: Warum die Erinnerung an die Schlacht bei Tannenberg/Grunwald zwischen 1450 und 1900 in der deutschen wie polnischen Öffentlichkeit keine Rolle spielteVortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragUniversität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum P 4
Montag, 10. Januar 2011, um 18 Uhr
Warschauer Aufstand und Zweiter Weltkrieg. Polnische Gedächtnispolitik zwischen nationaler Kanonbildung und europäischen AnsätzenVortrag von Prof. Dr. Stefan Garsztecki (Chemnitz) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragTU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, Raum 201
Montag, 17. Januar 2011, um 18 Uhr
Blickwechsel oder Introspektion? 30 Jahre Vertreibungsdebatten im Gedenkjahr 2010/11Vortrag von Prof. Dr. Claudia Kraft (Erfurt) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragUniversität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum P 4
Montag, 17. Januar 2011, um 18 Uhr
Solidarność 1980-1989, eine europäische RevolutionVortrag von Basil Kerski (Berlin) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragTU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, Raum 201
Donnerstag, 20. Januar 2011, um 19:30 Uhr
Stanisław Kubicki - ein Expressionist zwischen Deutschland und Polen und sein Beitrag zu den visuellen Künsten und zur LiteraturVortrag von Dr. Lidia Głuchowska (Universität Zielona Góra/Grünberg) über den polnischen expressionistischen Künstler Stanisław Kubicki (1898-1942). Im Rahmen der Ausstellung Gesamtkunstwerk Expressionismus. In Zusammenarbeit mit dem Institut Mathildenhöhe Darmstadt.
Eintritt 5 Euro / 3 Euro
Mehr zur VeranstaltungMuseum Künstlerkolonie, Olbrichweg, Darmstadt (Mathildenhöhe)
Montag, 24. Januar 2011, um 18 Uhr
Brecht, der Stalin-Hitler-Pakt und Polen. Überlegungen zum Kinderkreuzzug 1939Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Olschowsky (Berlin) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragUniversität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum P 4
Montag, 24. Januar 2011, um 18 Uhr
Wunder an der Weichsel. Vom säkularen und theologischen Charakter anti-totalitärer ErinnerungVortrag von Dr. Andreas Lawaty (Lüneburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragTU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstraße 64, Raum 201
Dienstag, 25. Januar 2011, um 19:30 Uhr
Der Fremde als Nachbar. Polnische Positionen zur jüdischen PräsenzLesung: Dr. Peter Oliver Loew. Musikalische Umrahmung: Henryka Tronek (Violine) und Mira Raiz (Klavier)
Begrüßung: Prof. Dr. Dieter Bingen
Im Rahmen der Anne-Frank-Tage:
www.annefrank-darmstadt.deMehr zum BuchMehr zur VeranstaltungJüdisches Gemeindezentrum Darmstadt, Wilhelm-Glässing-Str. 26
Montag, 31. Januar 2011, um 18 Uhr
Das "Wunder an der Weichsel" oder Polens Nachbar im OstenVortrag von Prof. Dr. Jan Kusber (Mainz) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragUniversität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum P 4
Montag, 07. Februar 2011, um 18 Uhr
Der eine und der andere Chopin?Vortrag von Prof. Dr. Walter Koschmal (Regensburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Mehr zum VortragUniversität Mainz, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum P 4
BLICK AUF VERGANGENES
20 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft 1990 bis 2010. Eine BilanzWissenschaftliche Tagung, Breslau/Wrocław, 21. - 23. Oktober 2010
In Zusammenarbeit mit dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Universität Breslau/Wrocław
Als am 17. Juni 1991 der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag unterzeichnet wurde, begann ein neues Kapitel im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen: Die bilateralen Beziehungen sollten sich in den beiden folgenden Jahrzehnten auf allen Ebenen so rasch intensivieren, dass aus einer Zweckgemeinschaft nach zwanzig Reifejahren eine erwachsene politische Freundschaft wurde. Zwar sind noch nicht alle Streitfragen von einst endgültig geklärt, doch die enge Zusammenarbeit auf den verschiedensten Gebieten lässt das, was trennt, immer weiter in den Hintergrund treten. Diese Bilanz zogen über 30 Fachleute aus Deutschland und Polen auf einer vom DPI gemeinsam mit dem Willy-Brandt-Zentrum organisierten Tagung, deren Ergebnisse bis Mitte 2011 in Buchform veröffentlicht werden sollen.
Mehr zur TagungLegitimation und ProtestGesellschaftliche Unruhe in Polen, Ostdeutschland und anderen Transformationsländern nach 1989Wissenschaftliche Tagung, Berlin, 23.-24. September 2010
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften
Ausführlicher BerichtÜberall ist es besser, wo wir nicht sindDie Filmreihe über polnische Migranten in nicht-polnischen Filmproduktionen der letzten 25 Jahre war ein gemeinsames Projekt des DPI und des Programmkinos Rex in Darmstadt. Im Rahmen der vier Filmabende wurden ca. 200 Filmgäste gezählt.
An dieser Stelle danken wir den Förderern der Filmreihe: der Deutschen Bahn / PKP Intercity, der Merck KGaA, der Druckerei Reinheimer, der Heller Ingenieurgesellschaft mbH und der Slamed GmbH. Die Filmreihe war der vorläufig letzte Beitrag zum Projekt Jahrbuch Polen 2010 Migration.
Alle FilmeVERÖFFENTLICHUNGEN
IN PLANUNG
Józef Tischner: Der Streit um die Existenz des Menschen.Aus dem Polnischen von Steffen Huber
Denken und Wissen. Eine Polnische Bibliothek, Berlin: Insel Verlag 2010
365 Seiten, ISBN 978-3-458-17491-2, EUR 26,90
Der genormte Blick aufs Fremde. Reiseführer in und über OstmitteleuropaHrsg. von Rudolf Jaworski, Peter Oliver Loew und Christian Pletzing
Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt, Bd. 28, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2011
Jahrbuch Polen 2011 Kultur
Hrsg. vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2011
Ca. 240 S. Preis 11,80 Euro (9 Euro im Abonnement)
POLEN-ANALYSEN
Polen-Analysen Nr. 80 (07.12.2010)
Die Drogenpolitik in Polen - Zeit für eine KorrekturMit einem Beitrag von Ewelina Kuźmicz (Institut für öffentliche Angelegenheiten, Warschau)
Polen-Analysen Nr. 79 (16.11.2010)
Die katholische Kirche in Polen heuteMit einem Beitrag von Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut, Darmstadt)
Polen-Analysen Nr. 78 (02.11.2010)
Erwerbsmigration nach dem EU-BeitrittMit einem Beitrag von Krystyna Iglicka (Wyższa Szkoła Handlu i Prawa im. Ryszarda Łazarskiego, Warschau)
Polen-Analysen Nr. 77 (19.10.2010)
Fiskalpolitische HerausforderungenMit einem Beitrag von Gunter Deuber (Deutsche Bank Research, Frankfurt/Main)
Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut gemeinsam mit der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde
Ansprechpartner für die Polen-Analysen: Prof. Dr. Dieter Bingen
Bestellung der Polen-AnalysenBUCHBESPRECHUNGEN
Andrzej Chwalba: Kurze Geschichte der Dritten Republik Polen 1989 bis 2005Peter Römer in Osteuropa Nr. 10/2010, S. 136-137
Klaus Steinke in
Informationsmittel für Bibliotheken IFB November 2010Jahrbuch Polen 2010 MigrationKatharina Blumberg-Stankiewicz in Osteuropa Nr. 10/2010, S. 129-131
Online-Beitrag auf
www.pw-portal.de (Portal für Politikwissenschaft)
Zbigniew Wilkiewicz in den aktuellen ostinformationen, Nr. 3-4 / 2010, S. 92-93
DAS DEUTSCHE POLEN-INSTITUT IN DEN MEDIEN
Dreißig Jahre Kulturvermittlungvon Stefan Dietrich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 18.11.2010, S. 6
Zum Geburtstag ein Staatsakt im Staatstheater
von Rainer Hein in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Rhein-Main) vom 18.11.2010, S. 55
30 Jahre Deutsches Polen-Institut: Europäische Gipfelwanderungvon Johannes Breckner im Darmstädter Echo vom 18.11.2010, S. 10
Deutsches Polen-Institut: Präsidenten gratulieren zum 30.Bericht und Interwievs auf www.hr-online.de vom 17.11.2010 (Hessischer Rundfunk)
Komorowski i Wulff w Niemieckim Instytucie Kultury PolskiejBericht von Agnieszka Szymańska auf www.pap.pl vom 17.11.2010 (Polnische Presse-Agentur)
30 lat Niemieckiego Instytutu Spraw Polskich w DarmstadzieBericht und Interviews auf www.dw-world.de vom 17.11.2010 (Deutsche Welle Polnische Redaktion)
Komorowski w DarmstadtBericht auf www.tvp.info vom 17.11.2010 (Polnisches Fernsehen TVP)
Hoher Staatsbesuch in DarmstadtBericht von Rainer Hein in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Rhein-Main) vom 14. Oktober 2010
Den Nachbarn besser kennenArchive: Vor 40 Jahren gründeten Gertrud und Udo Kühn ihre Polen-Information
Bericht von Johannes Breckner im Darmstädter Echo vom 15. Oktober 2010
Polen als SchwerpunktAnkündigung der Ringvorlesung "Polen. Jubiläen und Debatten, 2010/2011"
Allgemeine Zeitung Mainz vom 7. Oktober 2010
Andere Pressestimmen
DPI-MITARBEITER IN DEN MEDIEN
Polen in der WeltAndrzej Kaluza im Gespräch mit Isabell Nieto über die Filmreihe Überall ist es besser, wo wir nicht sind, das Jahrbuch Polen 2010 Migration und die Integration polnischsprachiger Einwanderer in Deutschland in der Sendung Kulturen am 25. Oktober 2010 (Hessischer Rundfunk)
Wenn die Sprache versagt
Dieter Bingen über Brandts Kniefall in Warschau. Beitrag von Claudia Wessling und Joachim Schucht im Darmstädter Echo vom 1. Dezember 2010, S. 3
VERÖFFENTLICHUNGEN DER DPI-MITARBEITER
Dieter Bingen: Podział w Europie w latach 1945-1989. Długa droga od wyzwolenia przez zniewolenie do wolności (Die Teilung Europas 1945-1989. Der lange Weg von der Befreiung über die Unfreiheit zur Freiheit), in: Od wojny do wolności. Wybuch i konsekwencje II wojny światowej 1939-1989. Red. naukowa: Marek Andrzejewski, Grzegorz Berendt, Tomasz Chinciński, Andrzej Trzeciak, Gdańsk-Warszawa 2010, S. 153-161.
Dieter Bingen: Pojednanie, wybaczenie, normalizacja - polityka odprężenia w latach sześćdziesiątych i siedemdziesiątych XX wieku widziana z niemieckiej i polskiej perspektywy (Versöhnung, Vergebung, Normalisierung - die Entspannungspolitik der 1960er und 1970er Jahre aus deutscher und polnischer Perspektive) in: Pojednanie i polityka. Polsko-niemieckie inicjatywy pojednania w latach sześćdziesiątych XX wieku a polityka odprężenia pod red. Friedhelma Bolla, Wiesława Wysockiego i Klausa Ziemera we współpracy z Thomasem Rothem, Warszawa 2010, S. 221-243.
Dieter Bingen: Zachodnioniemiecka polityka wobec Polski po 1981 roku - aporia polityki status quo (Westdeutsche Politik gegenüber Polen nach 1981 - die Aporie der Status quo-Politik), in: Małgorzata Świder (Hrsg.), Polityka i humanitaryzm 1980-1989, Toruń 2010, S. 175-199
Andrzej Kaluza /Manfred Mack: Emigration aus Polen - eine besondere Dynamik im letzten Jahrzehnt, in: Deutschland & Europa, Stuttgart: Landeszentrale für politische Bildung 2010, Ausgabe 60/2010, S. 72-79
Manfred Mack: Polnische Literatur in deutscher Übersetzung 2009, in: Übersetzen. Deutsch-polnisches Übersetzungsjahrbuch - Karl Dedecius Archiv Nr. 1/2010, S. 290-293
BUCHEMPFEHLUNG
Neues Wörterbuch auf USB-StickDas Deutsche Polen-Institut ist einer der Schirmherren des neuen deutsch-polnischen und polnisch-deutschen Wörterbuch-Projekts des polnischen Verlages PWN. Vor kurzem ist das Wörterbuch auch als USB-Stick erschienen. Interessenten wenden sich bitte direkt an den Verlag:
USB-StickDeutsch-PolnischPolnisch-DeutschIN MEMORIAM
Professor Andrzej Tomaszewski, Kunsthistoriker, Architekt und ehemaliger polnischer Generalkonservator, ist am 25. Oktober 2010 in Berlin gestorben.Andrzej Tomaszewski engagierte sich seit Jahrzehnten unermüdlich für die deutsch-polnische Zusammenarbeit zugunsten der Erhaltung des gemeinsamen kulturellen Erbes von Deutschen und Polen. Er war dem Deutschen Polen-Institut seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Wenige Stunden vor seinem Tod hielt Andrzej Tomaszewski in Breslau seinen letzten Vortrag auf einer Konferenz, die das DPI gemeinsam mit dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau durchführte. Dieser faszinierende Vortrag voller Temperament und Engagement wurde unerwartet zu Andrzej Tomaszewskis geistigem Testament, in dem er ein letztes Mal seinem Verständnis von Kultur, seiner Unerschrockenheit und seiner Herzenswärme Ausdruck verlieh. Wir sind ihm dankbar für das, was er uns gab.