Deutsches Polen-Institut
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Prof. Dr. Rita Süssmuth


1956
Abitur in Rheine

1956 - 1961   
Studium der Romanistik und Geschichte in Münster, Tübingen, Paris,Postgraduiertenstudium in Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie

1964
Promotion
       
Beruflicher Werdegang:   

1963 - 1966   
Wissenschaftliche Assistentin an den Hochschulen Stuttgart und Osnabrück

1966
Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Ruhr

1969   
Professorin an der Ruhr-Universität Bochum für Internationale Vergleichende Erziehungswissenschaft

1970   
ordentliche Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Dortmund

1982 - 1985   
Direktorin des Instituts "Frau und Gesellschaft" in Hannover

seit 1991   
Lehrauftrag am Seminar für Politikwissenschaft der Universität Göttingen
       
Ehrendoktorwürden:   

1988    Hochschule Hildesheim

1990    Ruhr-Universität Bochum

1994    Universität Veliko Tarnovo

1995    Universität Temesvar

1996    Universität Sorbonne, Paris

1998    John-Hopkins University, Baltimore

1998    Universität Ben Gurion, Beer Sheva

2002    Universität Augsburg
       
Politischer Werdegang:   

seit 1981        Mitglied der CDU

1983 - 1985    Vorsitzende des Bundesfachausschusses
                     für Familienpolitik

1985 - 1988    Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen
                     und Gesundheit

1986 - 2001    Bundesvorsitzende der Frauen-Union

1987 - 2002    Mitglied des Bundestages

1988 - 1998    Präsidentin des Deutschen Bundestages
       
Mitgliedschaften:   

1971 - 1985   
Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beratungskommissionen zur Jugend- und Familienpolitik der Bundesregierung

1980 - 1985   
Vizepräsidentin des Familienbundes der Deutschen Katholiken

seit 1988   
Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV)

seit 1990   
Mitglied des “Board of Directors des Institute for East-West-Studies”

seit 1990   
Mitglied des Präsidiums der Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik (DGAP)

1991 - 1998   
Leiterin der Deutschen Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung der  Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

1994 - 1999   
Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland

seit 1996   
Kuratoriumsvorsitzende des Bundesverbandes der                         deutsch-polnischen Gesellschaft (DPG)

1997 – 2007   
Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann-Stiftung

seit 1998   
Leiterin der deutschen Delegation bei der IPU - PKK (Interparlamentariche Organisationen - Parlamentspräsidentskonferenz)

seit 1998   
stellvertretende Leiterin der deutschen Delegation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

seit 2000   
Präsidentin der Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)

seit 2000   
Vizepräsidentin der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

2003   
Leitung der Wahlbeobachtung der OSZE; „Elections to the State Duma - 7th December 2003, Russian Federation"

seit 2005    
Präsidentin des Deutsch Polen Instituts (DPI)

seit 2005    
Präsidentin der SRH Hochschule Berlin (vormals OTA Hochschule)
   
seit 2006   
Mitglied Kuratorium der Technischen Universität Berlin

seit 2008
Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung

seit 2009
Vorstandsmitglied der Stiftung Genshagen
       
Werdegang im Bereich Zuwanderung:   

1997 - 2000   
Vorsitzende der Kommission für Internationale Bevölkerungsfragen der Deutschen Gesellschaft für die vereinten Nationen

2000 - 2001   
Vorsitzende der Kommission für Zuwanderung der Bundesregierung (uKZu)

2002   
Vorsitzende des Sachverständigenrats für Zuwanderung und Integration

2004   
Beirat Arbeitsstelle Interkulturelle Konflikte und gesellschaftliche Integration (AKI)

Mitglied des Interkulturellen Rates

Mitglied des internationalen "Society for International Development Project on the Future of Asylum and Migration" (SID-Projekt, Den Haag)

Mitglied im Beirat des "Wissenschaftskollegs für Zuwanderungsfragen"
Co-Chair des Projekts „Migration und Integration in einer erweiterten Europäischen Union“ der Bertelsmann-Stiftung

Bevollmächtigte der UN-Weltkommission: „Global Commission on International Migration“

2006 - 2007   
Vorsitzende der „EU Hochrangigen Beratergruppe (High Level Group) für Integration von benachteiligten ethnischen Minderheiten in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt“
       
Veröffentlichungen (u. a.):   

1987    AIDS. Wege aus der Angst, Hamburg 1987
1990    Gehen die Frauen in die Knie? (zusammen mit Helga Schubert)
1991    Wenn die Zeit den Rhythmus ändert, Bonn 1991
1994    Freiräume leben, Ethik gestalten
           (zusammen mit Wolfgang Huber, Wolfgang Honegger), 1994
1995    Das Deutsche Parlament, 1995
1997    Eine deutsche Zwischenbilanz. Standpunkte zum Umgang mit
           unserer Vergangenheit, Olzog 1997
2000    Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Meine Erfahrungen
           in der Politik, Econ, München 2000
2006    Migration und Integration: Testfall für unsere Gesellschaft,
           DTV, München, 2006
2007    Dennoch: Der Mensch geht vor,  Für eine Umkehr in Politik
           und Gesellschaft, Random House, München, 2007

 
 
   
Aktuelles:
"Hundert Freuden" - in memoriam Wisława Szymborska am 9. Februar 2012 im Haus Olbrich Unterrichtsmaterialien "Polnische Gesellschaft" erschienenGespräch mit dem Autor und Übersetzer Martin Pollack auf der Buchmesse LeipzigAktueller Newsletter: DPI-Nachrichten 4/2011