Deutsches Polen-Institut
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Karl Dedecius

Karl Dedecius wurde 1921 in £ódz geboren. Seit 1958 veröffentlicht er Übersetzungen aus dem Polnischen sowie Essays über Polen, die polnische Literatur und ihre Autoren. Für seine Arbeit als Autor und Mittler wurde er im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet. Er ist u.a. Träger des Hessischen Kulturpreises, des Wieland-Übersetzerpreises, des Preises der Jurzykowski-Stiftung der Polnischen Emigranten in New York, des Andreas-Gryphius-Preises, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Verdienstordens der Republik Polen. 1990 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Ehrendoktorwürde der Universität Köln wurde ihm 1976 verliehen, die der katholischen Universität Lublin 1987, die der Universität Lodz 1990 und die der Universität Krakau 2000.

Seit 2003 vergibt die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut den "Karl-Dedecius-Preis der Robert Bosch Stiftung für polnische Übersetzer deutscher Literatur und deutsche Übersetzer polnischer Literatur".

Zu Karl Dedecius' wichtigsten Büchern zählen: "Deutsche und Polen. Botschaft der Bücher" (1971), "Überall ist Polen" (1974), "Polnische Profile" (1975), "Zur Literatur und Kultur Polens" (1981), "Vom Übersetzen" (1986), "Von Polens Poeten" (1988), "Lebenslauf aus Büchern und Blättern" (1990), "Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Abt.V. Panorama. Ein Rundblick" (2000).

Karl Dedecius gab die "Polnische Bibliothek" (1980-2002) und das "Panorama der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts" heraus.

 
 
   
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